Zupfmusik - Instrumentalkreis

Mandolinen- und Gitarrenfreunde Dortmund- Sölde
Mitglied im Bund - Deutscher - Zupfmusiker e.V. Nr.: 2057 - gegr. 1950

Vorsitzender: Otto Besendorfer - Musikalische-Leitung: Ulrike Liebrucks

Aktuelle Aktivitäten

Orchesterproben Donnerstags
in der
Grundschule Sölderholz
Bodieckstr. von 19.00 - 21.00 Uhr


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Termine in 2010
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21. Jan. 19 Uhr
1. Orchesterprobe in 2010

20. Februar Jahreshauptversammlung 18 Uhr in der AWO

27.Februar Mitwirkung 100 Jahre Theaterverein Fidelio

14. März 17 Uhr Mitwirkung Konzert MGV Berchum

24. April Mitwirkung
RWE Chor Dortmund

8. Mai 17 Uhr
Mitwirkung beim Chor "Glocke Brücherhof" in Wellinghofen

13. Juni 17 Uhr
Mitwirkung Sommerkonzert Frauenchor Lichtendorf
bei Sievert

16. Juli 17 Uhr
Mitwirkung
beim Jubiläumskonzert der
Eintracht Frauen im
kath. Gemeindehaus.

24.Oktober
eigenes Jubuläumskonzert zum 60jährigen Bestehen

12. November Vereinsfest mit Jubilarehrung bei Sievert

------------Vereinsportrait 

Der Instrumentalkreis wurde im Jahre 1950 von einigen Freunden der Zupfmusik,
im wesentlichen aus dem Bereich der alten Zechenkolonie in der Primelstraße, gegründet.
Initiator war Ignatz Kersting, der bereits in der vor Ort bestehenden Zupfmusikszene seit
den 20er Jahren beheimatet war.

Er begann den Spielbetrieb neu aufzubauen, indem er die vorhandene kleine Gruppe bereits
vom ihm ausgebildeter Spieler ständig durch weitere Ausbildungen vergrößerte und somit
orchesterfähig machte. Dies hat sich bis in die heutige Zeit hinein fortgesetzt, so daß
Spielerinnen und Spieler im wesentlichen in den eigenen Reihen unterrichtet werden bzw.
autodidaktisch zur entsprechenden Spielreife gekommen sind.

Im Jahre 1965 rief der nunmehr 70 Jahre alt gewordene musikalische Leiter Ignatz Kersting
zusätzlich ein 20köpfiges Schülerorchester ins Leben. Das war der krönende Abschluß
seiner unermüdlichen Arbeit. Aus gesundheitlichen Gründen gab er die Stabführung des
großen Orchesters nun in die Hände von Franz Zielinski und die des Schülerorchesters an
Bernd Schwenneker. Bei seinem Tod im Jahre 1969 hinterließ Ignatz Kersting einen in Blüte
stehenden Spielbetrieb. Im Jahre 1971 übernahm Bernd Schwenneker auch das große
Orchester, das er mit einer beruflich bedingten Unterbrechung von 1977-1981
(in dieser Zwischenzeit hatte Erwin Weber die Stabführung übernommen)
dann bis November 2005 erfolgreich leitete.
Umzugsbedingt, mußte er seine geliebte Aufgabe an die langjährige Konzertmeisterin des Orchesters,
Ulrike Liebrucks übergeben.

Wurden bis in die siebziger Jahre vorwiegend folkloristische Kompositionen aufgeführt,
so kamen nun auch vermehrt, entsprechend der gesamten Entwicklung innerhalb der
Zupfmusik, kammermusikalische und moderne Werke hinzu. Das heutige Repertoire umfaßt
die gesamte Spannbreite von Kompositionen von der Renaissance bis zur Moderne,
ohne aber die volkstümliche Komponente zu vernachlässigen.

Die zum Einsatz kommenden Instrumente sind auch heute noch vorwiegend Zupfinstrumente.
Zur Erweiterung des Klangspektrums kommen sowohl Keyboard, Holzblasinstrumente wie
Oboe, Klarinette und Flöte als auch Perkussions-Instrumente bei entsprechenden
Kompositionen zum gelegentlichen Einsatz.

Neben den jährlichen eigenen großen Frühjahrs-, Herbst- und Kirchenkonzerten wirkt das
etwa 20 Musiker umfassende Orchester auch bei vielen Konzerten von Chören oder
sonstigen kulturellen Veranstaltungen im weiten Umkreis mit.

Bei den vielen Aktivitäten wird natürlich das gesellige Miteinander nicht vernachlässigt.
Ausflüge ins In- und Ausland, z.T. verbunden mit Konzerten, sowie Wanderungen und
Wochenendaufenthalte, Grillabende u. v. a. m. zeugen bis heute von einem äußerst
lebendigen Vereinsleben.

Wie in fast allen Bereichen des Vereinslebens in der heutigen Zeit ist es auch in diesem
Orchester schwer, die Zahl der aktiven Musiker ständig auf einer zufriedenstellenden Anzahl
zu halten. Kommerz und zunehmender Individualismus in der Gesellschaft sowie die vielfältigen
Freizeitangebote zeigen ihre Wirkung. Trotzdem ist es immer wieder gelungen,
die Abgänge und Ausfälle von Spielern im Laufe der Zeit durch entsprechende Neuzugänge
zu kompensieren.

Musik zu erleben ist schön, noch schöner aber ist das Erlebnis, sie aktiv zu gestalten.
Somit sind alle Musikfreunde angesprochen: sie sind herzlich willkommen.
Alter und Können sind unwichtig. Berührungsängste sind nicht angesagt.
Integration wird groß geschrieben. 

Kontakte: Tel. 02301 944256
................. Mail:

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